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Ohrlochforum

Das private Forum zum Thema Ohrlöcher und Ohrpiercings – Ohrlochstechen, Schmuck, Pflege, Dehnen, Mehrfachohrlöcher …

Re: Ohrlochstechen in Büchern

geschrieben von Delen am 24.02.2016 um 15:09:29 - als Antwort auf: Re: Ohrlochstechen in/für Filme(n) von Andi
 
Ja, das kenn ich, stehen aber einige falsche Sachen drin.

Zum Beispiel sticht sich Björk in den Video kein Ohrloch, sondern fädelt sich einfach einen Faden durch ihre beiden vorhandenen Ohrlöcher auf der Seite.

In der Folge von Dr. Quinn ist die beschriebene Szene nicht zu sehen, und wurde wahrscheinlich nie gedreht. Es heißt in der einen Szene dass Colleen ihre Ohrringe bekommen soll - Schnitt - sie steht mit einem Handspiegel da und bewundert ihre geschmückten Ohren.

Anna Chlumsky hatte schon vor My Girl 2 (1994) Ohrlöcher; bei der Oscarverleihung 1993 trug sie z.B. auch schon Ohrringe.
Dass sie in der (in der finalen Filmfassung rausgeschnittenen" Szene tatsächlich Ohrlöcher bekam ist Blödsinn.

Das gleiche gilt für die Piercingszene in Full House, wobei da das eigentliche Piercing auch nicht zu sehen ist. Wieder ein Schnitt.
Die Schauspielerin hatte schon lange vorher Ohrlöcher.

Auch die wörtliche Übereinstimmung in den Zitaten von Claudia Schiffer und Misha Barton erscheint unglaubhaft.

Ich glaube, da hat einfach ein Fetischist seiner Phantasie freien Lauf gelassen und viel ausgeschmückt.


Tja, hier sitzen dann halt die Experten :D

Wenn du dich so gut auskennst, vielleicht weißt du ja dann auch über Bücher Bescheid?

In der Schulbibliothek von der Realschule gab es eine Buchreihe, die war damals schon alt, aber total beliebt und ständig ausgeliehen, deshalb konnte ich nur zwei der Bücher lesen.
Alle behandelten Ohrlochstechen in verschiedenen Kulturen.
Das eine, das ich las, erzählte von einem Mädchen in der Karibik und das andere von einem indischen Mädchen.
Die Bücher waren für damalige Verhältnisse echt schön aufgemacht, so gab es eine Zeichnung vom jeweiligen Ohrschmuck als Kapiteltrenner.
Es ging da nicht nur ums Ohrlochstechen, jedoch begannen beide Bücher damit. Vom weiteren Inhalt blieb mir nur das indische Buch im Kopf, weil es so grausam war. Das Mädchen sollte nämlich verheiratet werden, damit es den Brautschmuck tragen konnte, musste sie die Löcher in Ohren und Nase mit immer dickeren Hölzchen dehnen. Dann die Hochzeit, natürlich nicht gerade eine Liebesehe und zu allem Überfluss der Mann auch noch chronisch krank, stirbt, und dann ist sie Witwe, darf den Schmuck nicht mehr tragen und leidet unter den großen, hässlichen Löchern.

Verrückt, was die damals in die Schulbücherei gestellt haben. Ich hab mich immer gefragt, ob irgendjemand das je gelesen hatte von den Lehrern?

Jedenfalls haben die ganzen Klassenkameradinnen, die auch in die Schulbibliothek gingen, allesamt früher oder später angefangen, die kleinen Silbercreolen, die damals so in Mode waren, erst zu mehreren in einem Loch zu tragen, so lange, bis die mit dem dicken Teil durchs Ohrloch gingen. Dann nach und nach wurden sie gegen immer dickere Creolen getauscht. In den 80ern!

Ich hab mich das nie getraut :D

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