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Re: Wie viel darfs kosten?

geschrieben von HA 472 am 05.07.2016 um 16:09:32 - als Antwort auf: Re: Wie viel darfs kosten? von Chris
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 Inverness 3000 kenne ich nicht, aber wenn es besser als Studex ist, was spricht dann für Piercer?

Es ist genauso schlecht, weil es im Prinzip exakt das Gleiche ist. Beides ist qualitativ nicht mit dem vergleichbar, was man bei einem guten Piercer bekommt.

 Eine Kanüle schneidet nicht, sonst würde ein Stückchen Haut herausgeschnitte. Das ist nicht der Fall. Kanüle, Stecker und Nadel verdrängen, aber kein Zerreißen.

Falsch! Würde ein Stück herausgestanzt wäre es eine Biopsiestanze (Dermal Punch) aber du kannst sehr wohl einen Schnitt machen ohne Material herauszuschneiden. Probier es doch mal mit einem Messer an deinem Finger aus!
Eine Hohlnadel schneidet. Eine sehr spitze Nähnadel verdrängt.
Ein Ohrstecker zerreißt: https://youtu.be/VCGk_07OR8I?t=2m37s

 Ich hatte den Erststecker ca. 1 Jahr drin, da gibt es keine Kratzer oder sonstige Verletzungen durch die Spitze, weil die Spitze hinter dem Verschluss sitzt.

Die Spitze guckt sehr wohl raus:

Sie kratzt aber nicht blutig, weil sie sehr viel stumpfer als eine Nadel ist. Selbst eine haushaltsübliche Stecknadel ist wesentlich spitzer!

 Ich habe mir selbst mit dem Erststecker weitere Löcher gestochen, auch wieder zuwachsen lassen. Keinerlei Spuren zu sehen.

Solange es sich nicht entzündet wachsen sie in den ersten 2-3 Wochen auch wieder weitgehend spurlos zu. Oftmals verbleiben aber harte, bindegewebige Knubbel im Ohrläppchen, die man zwar nicht sehen, aber tasten kann.
Und man kann sich mit jedem x-beliebigen Ohrring Ohrlöcher stechen. Empfehlenswert ist es aber nicht.

  Auch das ist nicht wahr. Der Stift des Steckers ist so lang, daß der Verschluss nicht anliegt. Alles kein Problem.

Nicht wenn dein Ohrläppchen anschwillt. Und wenn du nachts darauf schläfst. Oder der Stecker einfach mal nach vorne rutscht. => Sehr wohl ein Problem.

 
Studex: Chirurgenstahl palladiumbeschichtet

Chirurgenstahl = Edelstahl 316L = billiger Edelstahl. Leicht nickelhaltig.

  Erststecker werde in sterilen Originalverpackungen direkt ins Ohr gestochen. Die Pistole hat keine Berührung mit dem Kunden.

Die, leider immernoch weitverbreiteten, klassischen Pistolen sehr wohl:


Und außerdem tatschen die Leute die solche Ohrlochtacker benutzen - weil sie von Hygiene keine Ahnung haben - gerne nach dem Desinfizieren nochmal an die Ohrläppchen, oder beachten die Einwirkzeit des Desinfektionsmittels nicht.

 
Im Unwahrscheinlichen Fall, daß es wirklich nicht die richtige Position ist, einfach Stecker raus, selbst 4-6 Wochen nach dem Stechen wächst das Loch wieder vollkommen spurlos wieder zu.


Dieser Fall ist alles andere als unwahrscheinlich, wie die zahllosen schlecht gestochenen Ohrlöcher da draußen beweisen. Sieh dich nur mal auf der Straße um!
Außerdem können durchaus Narben bleiben (nach 4-6 Wochen sogar ziemlich sicher), vor Allem wenn noch eine Entzündung dazu kommt.
Gerne sieht ein Ohr nach der Begegnung mit einer Ohrlochpistole auch so aus:


Wie gesagt, wenn du das Risiko eingehen willst um ein paar Euro zu sparen, deine Sache. Ich kann nur jedem raten es nicht zu tun!

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