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Respekt .......

geschrieben von Gast am 07.11.2018 um 23:37:31 - als Antwort auf: Selbstvertrauen / Adel von delen

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Ja, das möchte ich bekräftigen!
Ich finde, dass es nicht darum geht, wer was wann konkret gemacht hat, sondern ob sie/er trotz Widerstand von außen das durchzieht, was er/sie selber will.
Und es geht auch darum, dass wir über Andere nicht abfällig reden/schreiben ("Midlife-Crisis"), sondern deren freien Willen anerkennen, egal ob man inhaltlich damit übereinstimmt oder nicht. Die Grenze des Selbstbestimmungsrechts liegt dort, wo Anderen Schaden zugefügt würde und sollte auf keinen Fall enger gesetzt werden. Ich finde, das kann man eigentlich in vielen Bereichen im Leben anwenden...


 
 Hallo Sabine, hallo Delen,
findet ihr wirklich, mehrere Ohrringe gingen bei Frauen seit den 90ern immer.
Vor 22 Jahren (das ist lange her) ließ ich mir rechts einen dritten und links einen zweiten Ohrring machen. Damals hatten die meisten jungen Frauen in meinem Alter mindestens einen dritten Ohrring. Mit mehreren Ohrringen war man einfach in. Vielleicht war das auch eine von außen aufgedrängte Norm, ich fand und finde es schön und trage noch heute alle meine Ohrringe und wieder ein Nasenpiercing.
Männer mit Ohrringen wurden eher schief angeschaut. Mein jetziger Mann zierte sich lange einen Ohrring zu tragen, als er den Ohrring hatte wurde oft darf angesprochen und musste einige Kommentare über sich ergehen lassen.
Bei Piercings gab es oft blöde Kommentare, diese führten dazu dass ich mir erst mit Anfang 20 ein Nasenpiercing machen ließ. Von einigen wurde ich darf angesprochen, gerade Ältere fanden das nicht immer toll. Von gleichaltrigen kamen meist nur positive Kommentare.
Eine Freundin meiner Tochter trägt mittlerweile zwei Nasenstecker auf einer Seite, was ihr steht. So etwas wäre vor Jahren undenkbar gewesen. Andere Sichtbare Piercings wie Lippenringe oder Septum waren ebenfalls verpönt.
Das ist eher ein Generationenkonflikt, die ältere Generation ist mit dem Tun und Handeln der jüngeren Generation nicht einverstanden. Das hat auch etwas mit ernstnehmen und Toleranz zu tun.
LG Ela


Hallo Ela,

wie dir wohl entgangen ist, habe ich als Analogie zur Causa Rania von Jordanien über meine Erfahrungen mit Tätowierungen berichtet.

Weshalb?

Nun, du wirst eventuell von kulturellen Unterschieden zwischen einzelnen Ländern einerseits und Angehörigen einer Elite bzw. „Normalsterblichen“ gehört haben.

Ich erinnere mich noch gut, welche (nicht unbedingt positive) Beachtung die Regenbogenblättchen, die meine Oma „nur wegen der Kreuzworträtsel“ kaufte, sich über die MFOL von Stéphanie von Monaco schenkten. Das war in den 80er/90er Jahren.

Schau dir die weiblichen Vertreter des Hochadels an: Herzogin Catherine (GB), Prinzessin Victoria (SE), Königin Letizia (ES) - nirgendwo MFOL oder Ohrpiercings.

Stattdessen - uuuhh - hat sich doch der Sohn (aus vorheriger Beziehung) von Mette-Marit (NO) ein Tattoo stechen lassen - seine royalen Halbgeschwister dürften das aufgrund der Etikette nie!

Von daher finde ich es toll, was Rania da macht - ganz abgesehen davon, dass es ihr gut steht.

Sie hat jetzt das „Standing“, das durchzuziehen, was ihr gefällt.


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